Private Krankenversicherung

Das System der privaten Krankenversicherung (PKV)

 

Äquivalenzprinzip der privaten Krankenversicherung (PKV)

 

Für die private Krankenversicherung ist die Eigenvorsorge auf der Bais des Äquivalenzprinzips (Individualversicherungsprinzip) maßgebend. Äquivalenzprinzip heißt: Es gibt eine direkte Beziehung zwischen der Höhe der Beiträge und dem versicherten Leistungsumfang. Je mehr Leistungen versichert werden, desto höher der Beitrag. Die PKV erhebt risikogerechte Beiträge. Die Beiträge richten sich nach den vereinbarten Leistungen in Abhähnigkeit vom Eintrittsalter und dem Gesundheitszustand der Beginn der Versicherung. Das Äquivalenzprinzip soll garantieren, dass Gruppen mit gleichen Risiken dieselben Beiträge zahlen, die dann auch ausreichen, um die in diesen Gruppen anfallenden Versicherungsleistungen zu erbringen. Wer ein größeres Risiko darstellt, wer voraussichtlich mehr Leistungen in Anspruch nimmt, muss folglich auch höhere Beiträge zahlen als jemand, der nur ein niedriges Risiko darstellt.

 

Situation und Entwicklung der privaten Krankenversicherung (PKV)

 

Seit den siebziger Jahren befindet sich die PKV in wachsender Konkurrenz zur gesetzlichen Krankenversicherung, da zusätzliche Bevölkerungsgruppen wie Rentner und gutverdienende Angestellte per Gesetz in die Versicherungspflicht der GKV einbezogen wurden oder beispielsweise Selbstständige das Recht erhalten haben, sich dort freiwillig zu versichern.

 

Auf unserem YouTube Kanal setzen wir uns intensiv mit dem Thema private Krankenversicherung auseinander.

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